Der aktuelle Rundbrief im Januar 2018:

Liebe Krimifans,

Wir hoffen, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und wünschen Ihnen eine gute Zeit 2018: friedlich, sorgenfrei, aber auch abwechslungsreich und spannend unterhaltsam.

Für uns kam gleich zu Anfang des Jahres eine traurige Nachricht: Der Namensgeber von glatteis, Hans Werner Kettenbach, ist am 5. Januar im Alter von 89 Jahren gestorben. Den Titel seines Romans »Glatteis« haben wir im Jahr 2000 für unsere Kriminalbuchhandlung gewählt. 2009 wurde Kettenbach für sein Gesamtwerk mit dem Friedrich-Glauser-Ehrenpreis ausgezeichnet.

Nun können wir jedoch auch erfreuliches präsentieren:

Die Gewinner des Deutschen Krimipreises 2018:
National:
1. Oliver Bottini, »Der Tod in den dunklen Winkeln des Lebens«
2. Monika Geier, »Alles so hell da vorn«
3. Andreas Pflüger, »Niemals«


International:
1. John Le Carré, »Das Vermächtnis der Spione«
2. Viet Thanh Nguyen, »Der Sympathisant«
3. Jerôme Leroy, »Der Block«


Und natürlich haben wir über die Feiertage viel gelesen. Hier sind unsere Empfehlungen:

Die glatteis-Weihnachts-Lesetipps
heute mit einem Special interessanter deutscher Krimis:

Jan Costin Wagner »Sakari lernt, durch Wände zu gehen« – Galiani 20 Euro
Die Macht des Todes – die Kraft des Lebens. Der Autor ist ein Meister des literarischen Kriminal-romans – ein Buch von hypnotischer Intensität, das zugleich verstört und glücklich machtAuf dem Marktplatz der finnischen Stadt Turku steigt ein junger Mann in einen Brunnen. Er ist nackt und offenbar verwirrt. Und er hat ein Messer bei sich. Einer der herbeigeeilten Polizisten er schießt ihn -keiner kann sich so recht erklären warum, selbst der Schütze nicht. Er wendet sich hilfesuchend an seinen Kollegen Kimmo Joentaa. Kimmo, inzwischen selbst alleinerziehender Vater einer Tochter, sucht die Eltern des Toten auf – und stößt auf Spuren einer Katastrophe, die nicht nur das Leben des Jungen aus dem Brunnen, sondern das zweier Familien tragisch und tiefgreifend verändert hat.

Oliver Bottini »Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens« – DuMont, 22 Euro
Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermitt–lungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaft–licher Großbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist.Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will ...

Kerstin Ehmer »Der weiße Affe« – Pendragon, 17 Euro
Berlin in den Goldenen Zwanzigern. Ein jüdischer Bankier wird erschlagen im Hausflur seiner Geliebten aufgefunden. Kommissar Ariel Spiro ist gerade aus der Provinz nach Berlin gezogen und übernimmt direkt seinen ersten Fall. Zunächst deuten die Ermitt–lungen auf ein politisches Motiv hin. Doch auch die wohlhabende und exzentrische Familie des Toten zieht Spiros Aufmerksamkeit auf sich. Der junge Kommissar ist getrieben vom schnellen Rhythmus der Stadt und mitgerissen vom rauschenden Berliner Nachtleben. Als auch noch die faszinierende Tochter des Toten seine Nähe sucht, muss Spiro aufpassen, dass ihm der Fall nicht entgleitet. Nach und nach fallen die Masken und nicht jeder ist das, was er vorgibt zu sein.
Pendragon, ein kleiner Verlag mit erstaunlichen Krimis. Hut ab vor immer neuen interessanten Entdeckungen.

Sven Heuchert »Dunkles Gesetz« – Ullstein, 14,99 Euro
Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbe-
sitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er – für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr. 
Auf der Krimibestenliste: Platz 5!
Die Presse urteilt: »Die düstere Provinzgeschichte von verlorenen Träumen, Gewalt und Tod ist bislang eindeutig der stärkste deutsche Krimi des Jahres.« WAZ
»Raymond Chandler forderte einst, der Kriminalroman solle auf der Straße und unter den einfachen Leute spielen. Hier ist einer.« Tobias Gohlis, Die ZEIT

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